| Aktuelles | ||
Der Fokus von IMO liegt derzeit auf Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Rahmen der Arbeitsgruppe Bioinformatik der DGKL (Leitung Prof. Georg Hoffman). Hier entwickelt IMO Programme für das Data Mining in klinischen Datensätzen. Einen Download und weitere Informationen finden Sie auf der Website von Trillium.Die Arbeiten an der Simulationssoftware SimChip wurden 2011 in Kooperation mit dem Genzentrum der Universität München (Leitung Prof. Patrick Cramer) fortgeführt. Mit einem biochip-basierten Verfahren werden dort genomweite Synthese- und Abbauraten des mRNA-Transkriptoms von Mensch und Hefe quantitativ bestimmt und modelliert. Erste Ergebnisse belegen die Gültigkeit des SimChip-Fließgleichgewichtsmodells. | ||
Zum 1. Juli 2008 zieht IMO endgültig an den Stammsitz der Mutterfirma nach Grafrath um. Dieser Schritt zeichnete sich bereits seit einigen Wochen ab, nachdem sich der Schwerpunkt der Tätigkeit immer mehr in Richtung Bioinformatik verlagert hatte. Sie benötigte primär keine nasschemischen Experimente mehr am IZB in Martinsried, dafür aber die Informatik-Infrastruktur von Trillium in Grafrath. Ergebnisse der von der DGKL e.V. geförderten Aktivitäten sind unter www.simchip.de nachzulesen. Sie beinhalten vor allem in silico Experimente zur Genexpression in normalen und malignen Zellen. Nasschemische Experimente zum Beweis der zugrundeliegenden Fließgleichgewichtstheorie sind geplant, können aber frühestens 2010/2011 in Angriff genommen werden. | ||
Am 30. März 2004 veranstalteten wir ein Symposium mit über 40 Gästen und Rednern (im Bild v.l.n.r. Prof. Poremba, Univ. Düsseldorf, Prof. Decker, Bioscientia Ingelheim, Dr. Rolinski, Städt. Khs. München-Harlaching, Dr. Bogumil, Ciphergen Deutschland). Es wurden moderne Verfahren der sog. Genomics und Proteomics diskutiert, mit denen man neue Tumormarker entdecken und validieren kann. Exakt ein Jahr nach der Eröffnungsveranstaltung haben wir damit die Konzeptphase von IMO wie geplant beendet und die Implementierungsphase gestartet. Die Erfolge der ersten 12 Monate wurden am 30. März vorgestellt: Neue Proteinmarker für das Blasenkarzinom im Urin und eine Software namens SimChip zur Analyse komplexer Datenmuster gehören zu den vorzeigbaren praktischen Ergebnissen. Weiterhin haben wir eine Workshop-Reihe ins Leben gerufen und ein Netzwerk von Ärzten, Forschern, Verbänden und industriellen Entwicklern gegründet. Ein Kurzprotokoll der Veranstaltung finden Sie unter Service/Downloads. | ||
Über 60 Ehrengäste aus Universitäten und Verbänden, Krankenhaus- und Privatlaboratorien sowie der Industrie fanden sich am 1. April 2003 zusammen, um die aktuellen Entwicklungen der DNA- und Proteinarrays für die Krebsdiagnostik zu diskutieren und gemeinsame Projekte zu planen. Damit fiel der Startschuss für eine langjährige interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, Forschung und Industrie. In der Zwischenzeit wurden diverse Kontakte vertieft und erste Projekte auf den Weg gebracht, darunter eine kooperative Studie zur Entdeckung neuer Proteinmarker für die Blasenkarzinom-Diagnostik. |